Über mich

Geboren am 1. März 1961 in Wiesbaden als Tochter in einem musikalischen Elternhaus gehörte Musik von frühen Kindertagen in den Alltag. Blockflöte war das erste Instrument mit 4 Jahren. Kinderchor folgt ab 6 Jahren. Der Umzug im Alter von 8 Jahren eröffnete in Ratzeburg Kirchenmusik  und das Klavierspiel bei Neithard Bethke, damaliger Kirchenmusiker am Dom. Er förderte meine rasch erkannte musikalische Begabung. So sang ich mein erstes "Solo" 1969 im Dom bei weihnachtlichem Gottesdienst. Mit 16 Jahren, nach erneutem Umzug meiner Eltern nach Michelstadt im Odw. erhielt ich Gesangsunterricht in Darmstadt bei Gertie Charlent, fast zeitgleich mit dem Eintritt in den Konzertchor Darmstadt unter Wolfgang Seeliger, der mir solistisches Singen mit Orchester ermöglichte und was 1981 in ein Gesangstudium in Würzburg bei Adalbert Kraus mündete. Die dort zugezogene Stimmstörung war der erste große Bruch in meinem Leben, dem eine Logopädenausbildung in Ulm und Heidelberg folgte. Mit weiterem Gesangsunterricht bei Prof. Grünewald (HD), konnte ich allerdings mein Gesangsstudium mit Konzertreife und Pädagogikexamen 1989 abschließen.

 

Rege eigene Konzerttätigkeit im kirchenmusikalischen Oratorienbereich, auch Solokonzerte mit Orgel mit meinem damaligen Mann Stefan Göttelmann und bis 2005 Ensemblemitglied der Schola Heidelberg (zeitgenössische und alte Musik) unter Prof. Walter Nussbaum mit zahlreichen Rundfunk- und CD-Aufnahmen und Uraufführungen ermöglichten viele Erfahrungen auf der „Bühne“.

12 jährige Auseinandersetzung mit zeitgenössischer und alter Musik in der Schola Heidelberg (Walter Nussbaum) haben Gehör und stimmliche Experimentierfreude geschult und gefördert. Zahlreiche Uraufführungen und Rundfunkaufnahmen.
Mitglied der Schola Heidelberg

1997 kam ich mit der Terlusollogie bei Charlotte Hagena in Mannheim in Kontakt. Die Körperübungen der Terlusollogie bewirkten innerhalb von 6 Wochen eine große Kräftigung und Stabilisierung meiner Konstitution, meiner Kraft und seelischen und stimmlichen Verfasstheit. Unter diesem Eindruck machte ich dort die Ausbildung zur Terlusollogin 2002 und lasse dieses Wissen und Erfahrungen seitdem im Umgang mit meinen Schülern, Patienten und Klienten einfließen.


2003 begegnete ich Michael Heptner, Gesanglehrer und Stimmphysiologe, der mich bis 2017 stimmlich  begleitete. Seine Arbeit, die ich  in Einzelarbeit, Kursen und Ausbildung (Modul 1), aber auch an der Kletterwand, erleben und erfahren durfte, hat mich nicht nur aus einer - durch  persönliche Krisen ausgelöste - erneuten Stimm- und Atembelastung befreit, sondern zugleich auch auf tieferen Ebenen stabilisiert. So bin ich in meinem eigenen Unterrichten und Therapieren von dieser Arbeit geprägt und inspiriert. Sie gibt mir das notwendige Handwerkszeug, um mein Herzensanliegen im Umgang mit den Menschen verwirklichen zu können:

Nach meinem Umzug nach Heidelberg 2016 stand es an, meiner Arbeit eine weitere Grundlage zu geben: die der Trauma-Arbeit. In Verena König (Gorxheimertal) fand ich eine Frau, die nicht nur fachlich hochqualifiziert ist, sondern auch lebendig und sehr achtsam, feinfühlig vermittelt. Sowohl in Einzelsitzungen als auch in 2 Ausbildungen lernte ich verschiedene Möglichkeiten und Ansätze kennen: In der "Kreativen Transformation" die Synthese von systemischer Arbeit, Ego-State und Traumatherapie (2018-19), Im "EARTH-Training" ((Embodiment-Awakening-Releasing-Therapy) lernte ich die transformative Körperpsychotherapie (2020). Hier ist das Feld von Atmung-Körper-Stimme ein wunderbares Feld, um den eigenen Entwicklungs- und Heilungsweg weiter zu beschreiten und damit meinen KlientInnen noch tiefer unterstützend zur Seite zu stehen zu können.

Klettern stabilisiert nicht nur körperlich, sondern flexiblisiert und erweitert die körperlichen und mental-seelischen Dimensionen, die sich dann auf die Stimme übertragen lassen.

Über die Stimme das innere Wesen, den Kern des Menschen zum Leuchten, zum Leben und zur Entfaltung zu bringen.




Immer waren es die Herausforderungen in meinem eigenen Leben, die mich neue Wege suchen ließen. Dieser Weg führte mich u.a. zur Initiatischen Therapie nach Karlfried Graf Dürckheim (therapeutisches Aikido, Geführtes Zeichnen, Leibtherapie), Psychodrama, Traumatherapie (u.a. SE), Shiatsu (nach Ohashi), Feldenkrais, Geistiges Heilen (U.Brausch).

Durch die neuen, befreienden, kräftigenden und lebensfördernden Impuls reife ich zu einem Menschen, der seine Aufgabe im Dienst am Menschen mit tiefem Respekt, Wertschätzung und Achtung vor dem Mitmenschen sieht.

 

Nach einem 4-jährigen Aufenthalt in Meersburg am Bodensee lebe ich nun seit September 2016  bei Heidelberg und bin verpartnert mit Frank Nuscheler, Bio-Caterer und Leiter des prämierten Flüchtlings-Integrationsprojektes "cook-your-future".